Gepostet im März, 2019

Neuerungen ab April 2019 Neue PSA-Einstufung für Gehörschutz

Gepostet am 26. Mrz 2019 in Allgemein, Arbeitssicherheit

Ab dem 21. April 2019 dürfen persönliche Schutzausrüstungen (PSA) vom Hersteller nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn sie der Verordnung (EU) 2016/425 (PSA-Verordnung) entsprechen. 

In dieser Verordnung wird Gehörschutz neu als PSA der Kategorie III eingestuft. 

Für die Benutzer dieser PSA werden damit Unterweisungen mit Übungen zur Pflicht.

Bisher war Gehörschutz in der niedrigeren Kategorie II eingestuft. 

Die nun höhere Kategorie III umfasst PSA gegen tödliche und irreversible Schäden. 

Für die Produktion und den Einsatz von PSA in dieser Kategorie gelten damit höhere Anforderungen als für PSA der Kategorie II. 

Das hat auch Auswirkungen auf die Anwender, denn eine Einstufung in Kategorie III führt zwingend dazu, dass Unterweisungen mit Übungen im Gebrauch der PSA für die Benutzer durchgeführt werden.

Was müssen die Anwender beachten?

Für die Anwender ergibt sich folgende neue Anforderung: 

Wenn eine PSA der Kategorie III zum Einsatz kommt, sind für die Benutzer dieser PSA Unterweisungen mit Übungendurchzuführen. 

Grundlage dafür ist die DGUV Vorschrift 1, § 31, die sich auf PSA bezieht, 

die gegen tödliche Gefahren oder bleibende Gesundheitsschäden schützen soll.

Die Unterweisungen sind einmal jährlich durchzuführen. 

Hinweise liefert die „Unterweisungsrichtlinie zur qualifizierten Benutzung von Gehörschutz“ (Anhang 6 der DGUV Regel 112-194). 

Darin sind Themen und Aspekte beschrieben, die bei der Benutzung von Gehörschutz kritisch sein können und möglicherweise die Schutzwirkung reduzieren. 

Insbesondere das richtige Einsetzen von Gehörschutzstöpseln aus Schaumstoff erfordert Sorgfalt und Training. 

Genau dies soll durch die Unterweisung für PSA der Kategorie III erreicht werden.

Wie erfolgt die Unterweisung einer PSA der Kategorie III?

Die Person, die auch die Unterweisung vornimmt, sollte die praktischen Übungen anleiten und beaufsichtigen. Diese Person sollte in der Lage sein, die korrekte Benutzung von Gehörschutz zu demonstrieren und typische Fehler bei der Benutzung durch die Beschäftigten zu erkennen. In der Regel ist dies der Unternehmer oder die Unternehmerin bzw. der oder die Vorgesetzte (DGUV Vorschrift 1, § 4), dem oder der jedoch die DGUV Regel 112-194 soweit bekannt sein muss, dass er oder sie die Anweisungen zu den praktischen Übungen entsprechend dem Anhang 6 geben und deren Ausführung beurteilen kann. 

Es bestehen zurzeit keine formalen Anforderungen an die Qualifikation des Unterweisenden zur Benutzung von Gehörschutz. 

Eine Dokumentation der Unterweisung ist aber immer erforderlich!

Auf welche Regelung begründet sich die Pflicht zu einer praktischen Unterweisung für Nutzer von PSA der Kat.3; also künftig auch für Gehörschutz?

In § 31 „Besondere Unterweisungen“ DGUV Vorschrift 1„Grundsätze der Prävention“ ist geregelt, dass für persönliche Schutzausrüstungen, die gegen tödliche Gefahren oder bleibende Gesundheitsschäden schützen sollen, der Unternehmer die nach § 3 Absatz 2 der PSA-Benutzungsverordnung bereitzuhaltende Benutzungsinformation den Versicherten

im Rahmen von Unterweisungen mit Übungen zu vermitteln hat.

Die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstungen durch Arbeitgeber sowie für die Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen durch Beschäftigte bei der Arbeit ist in der PSA-Benutzungsverordnung – PSA-BV geregelt. 

Da sich durch die Verordnung (EU) 2016/425 die Einstufung geändert haben, fallen zukünftig z .B. Produkte wie Gehörschutz, Rettungswesten oder PSA zum Schutz gegen Kettensägenschnitte unter die Kategorie III.

Für die praktische Unterweisung gibt es keine Übergangsfrist, da in der DGUV Vorschrift 1 die persönliche Schutzausrüstung, die gegen tödliche Gefahren oder bleibende Gesundheitsschäden schützt, unabhängig von der entsprechenden EU Verordnung, genannt wird.

Eine unfallfreie Zeit wünscht

         E N V I L E X

Arbeitssicherheit-Umwelt

Mehr

UNTERWEISUNG GEFAHRSTOFFE

Gepostet am 26. Mrz 2019 in Allgemein, Arbeitssicherheit

Werden in Ihrem Betrieb Gefahrstoffe hergestellt, verwendet, gelagert, transportiert oder entsorgt, müssen Sie Ihre Mitarbeiter über die Gefahren und Schutzmaßnahmen aufklären. Dies müssen Sie in der jährlichen Gefahrstoffunterweisung tun.

Die Gefahrstoffunterweisung ist unumgänglich, weil jeder Mitarbeiter im Betrieb, der mit Gefahrstoffen umgeht, deren spezifische Gefährlichkeit und die dazugehörigen Schutzmaßnahmen kennen muss.

Außerdem ist die Gefahrstoffunterweisung gesetzlich gefordert

Gemäß § 14 Abs. 2 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) muss der Arbeitgeber sicherstellen, dass seine Beschäftigten „anhand der Betriebsanweisung (…) über alle auftretenden Gefährdungen und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen werden.“ 

Dieser Satz ist besonders wichtig und weist zudem den Unternehmer auf 2 zentrale Verpflichtungen hin:

• Zu Gefahrstoffen muss eine Betriebsanweisung vorliegen! 

   Deren Mindestanforderungen sind in der GefStoffV genannt.

• Die Unterweisung zu Gefahrstoffen muss mündlich erfolgen. 

   Die Unterweisungspflicht kann nicht allein an eine Software delegiert werden.

Außerdem schreibt die GefStoffV eine „allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung“ als Teil der Unterweisung vor. Die Gefahrstoffunterweisung muss vor Aufnahme der Beschäftigung erfolgen und mindestens einmal pro Jahr wiederholt werden. Zeitpunkte und Inhalte sind mit Unterschrift der Teilnehmer schriftlich festzuhalten.

Was sind alles Gefahrstoffe?

Unter Gefahrstoffen stellen sich viele Menschen ätzende Säuren oder hochexplosive Chemikalien vor. 

Es sind aber auch viele ganz andere Substanzen, mit denen wir im Alltag und am Arbeitsplatz in Kontakt kommen, die unter Gefahrstoffe fallen.

Nur weil eine Chemikalie in einer Drogerie oder im Baumarkt frei erhältlich ist oder in einer Werkstatt oder auf einer Baustelle eingesetzt wird, bedeutet das noch lange nicht, dass sie ungefährlich ist. 

Dazu gehören neben Benzin oder Schweißrauche auch viele Inhaltsstoffe in Haushaltsprodukten wie Reinigungsmittel, Entkalker, Farben oder Klebstoffe. 

Um diesem Trugschluss vorzubeugen, müssen Gefahrstoffe bzw. gefahrstoffhaltige Produkte mit Warnsymbolen und Warnhinweisen gekennzeichnet werden.

3 Punkte, die in jeder Gefahrstoffunterweisung besprochen werden sollten

1. Die Betriebsanweisung für Gefahrstoffe

In der Betriebsanweisung stehen wichtige Punkte, über die im Rahmen der Unterweisung gesprochen werden muss. 

Besonders folgende Themen sollten in der Unterweisung auch behandelt werden:

• Hinweise auf neue oder geänderte Betriebsanlagen, Arbeitsmittel, 

   Arbeitsverfahren und Arbeitsschutzvorschriften

• Verwendungsbeschränkungen, Verwendungsverbote, Beschäftigungsbeschränkungen

   Beschäftigungsverbote (insbesondere für besondere Personengruppen wie Frauen im

   gebärfähigen Alter, werdende und stillende Mütter oder Jugendliche) 

• Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus aktuellen Unfallereignissen mit Gefahrstoffen.

2. Gefahrstoffinformationen

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über das Gefahrstoffverzeichnis. 

Ein Betrieb der mit Gefahrstoffen umgeht, muss über ein Gefahrstoffverzeichnis verfügen und das Gefahrstoffverzeichnis muss für die Mitarbeiter zugänglich sein.

Im Gefahrstoffverzeichnis sind Namen der verwendeten Gefahrstoffe, deren gefährliche Eigenschaften, Lagerorte usw. vermerkt. 

Im Rahmen der Unterweisung muss auch eine allgemeine arbeitsmedizinisch-toxikologische Beratung durchgeführt werden. Soweit aus arbeitsmedizinischen Gründen notwendig, sollte dieser Teil der Unterweisung durch den jeweiligen Betriebsarzt durchgeführt werden.

3. Verhaltensregeln

Bei der Sicherheitsunterweisung geht es nicht nur um die gefährlichen Eigenschaften von Gefahrstoffen. Es muss den Mitarbeitern auch erklärt werden, wie sie ihre Arbeitsaufgabe unter Beachtung nötiger Schutzmaßnahmen ausführen. 

Hierzu gehören auch Hinweise und Anweisungen zum sicheren technischen Ablauf des Arbeitsverfahrens, wie beispielsweise die Kontrolle von Füllstandsanzeigen oder die Beachtung der Warneinrichtungen und letztendlich auch die richtige Benutzung der vorgeschriebenen PSA.

Aufbau einer Gefahrstoffunterweisung

  • Definition von Gefahrstoffen
  • die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Gefahrstoffen
  • die verschiedenen Aufnahmewege (Einatmen, Verschlucken, über die Haut)
  • wie sind Gefahrstoffe gekennzeichnet  
  • was kann man aus den Kennzeichen auf dem Gefahrstoffetikett ablesen 
  • wie werden Gefahrstoffe am Arbeitsplatz aufbewahrt
  • was bedeuten die Lagerklassen und die Zusammenlagerungstabelle
  • welche Informationen kann man einem Sicherheitsdatenblatt entnehmen
  • welche PSA wird vorgegeben
  • wo findet man Sicherheitsregeln in der Betriebsanweisung
  • was muss man bei der Entsorgung gefährlicher Stoffe beachten

Und ganz wichtig:

Die Unterweisung ist zu dokumentieren!

Eine unfallfreie Zeit wünscht

         E N V I L E X

Arbeitssicherheit-Umwelt

Mehr

ELEKTROSTATISCHE LADUNGEN IN GEFAHRENBEREICHEN

Gepostet am 5. Mrz 2019 in Arbeitssicherheit

Foto: H. Gäck

Zündquellen durch elektronische Ladungen TRGS 727

An Verarbeitungsstandorten für entzündliche und brennbare Produkte werden durch den Fluss von Gasen, Schüttgütern, Flüssigkeiten und Feststoffen mit hoher Wahrscheinlichkeit elektrostatische Ladungen erzeugt – beispielsweise durch Füllen und Entleeren von Behältern, Umpumpen, Rühren oder Mischen von Flüssigkeiten. 

Aufgrund ihres hohen Gefahrenpotentials gelten elektrostatische Ladungen als mögliche Zündquelle in potentiell entzündlichen und brennbaren Atmosphären. 

Die wirksamste und in der Praxis am besten durchführbare Methode für die Verhinderung eines Brandes oder einer Explosion durch elektrostatische Ladungen besteht darin, von vornherein auszuschließen, dass sich Geräte und Anlagen, Fahrzeuge oder auch Personen elektrostatisch aufladen.

Die TRGS 727 gibt hier den Stand der Technik wieder

Danach sind in explosionsgefährdeten Bereichen grundsätzlich nur leitfähige oder ableitfähige Gegenstände oder Einrichtungen zu verwenden. Die Erdungspflicht gilt aber auch für Personen sowie für leitfähige oder ableitfähige Medien, z.B. Flüssigkeiten oder Schüttgüter

Die Erdung und der Potenzialausgleich müssen zuverlässig und dauerhaft sein und den zu erwartenden Beanspruchungen, insbesondere durch Korrosion, standhalten

Einrichtungen zur Erdung und zum Potenzialausgleich so auszuführen und zu erhalten, dass sie ihre Funktion erfüllen, Mängel schnell erkannt werden können, sie den elektrischen, mechanischen und korrosiven Beanspruchungen standhalten, bzw. sie bei Verwendung von Klemmen, Lack- und Rostschichten oder auch Folien von Einstellsäcken durchdringen können.

Ein wichtiger Faktor ist dabei, dass elektrisch leitende Anlagenteile (inklusive mobilen Anlagenteilen, Personen und Fahrzeugen) mit einer „Erdungsquelle“, die durch Überprüfung als verifizierter Erdungspunkt ausgewiesen wurde, verbunden werden. 

Ein solcher Erdungspunkt verfügt über eine Verbindung mit der Erdmasse und leitet elektrostatische Ladungen von den Anlagenteilen zur Erde hin ab. 

Die Verbindung von Metallteilen zum Erdungspunkt soll einen Widerstandswert von maximal 10 Ohm besitzen (siehe IEC 60079-32-1 Abschnitt 13.3.1.4 Mobile Metallteile).

Um ausreichenden Schutz vor elektrostatischen Zündungen zu gewährleisten, müssen Prozessanlagen wirksam geerdet werden. 

Dazu stehen Systeme zur Verfügung, die sich in 3 Sicherheitsstufen einteilen lassen. 

1.Passive Erdung

Oft erfolgt die Erdung mittels einadriger, passiver Erdungssysteme. Diese bestehen in der Regel aus einem Erdungskabel und Klemmstücken, welche den Kontakt zwischen Objekt und Erdungspunkt herstellen.

Vorteile

Preisgünstig in der Anschaffung

Ausreichend für viele Standard-Anwendungen

Nachteil

Wiederholte eigenständige Prüfung und Überwachung der Erdungsverbindung notwendig

2.Aktive Erdung mit Überwachung

Aktive Erdungssysteme mit Statusanzeige überwachen die Verbindung mit dem von elektrostatischer Aufladung bedrohten Objekt und signalisieren den Mitarbeitern optisch.

Wenn die Anzeige auf grün schaltet, wissen die Mitarbeiter, dass sie den Prozess gefahrlos durchführen können. 

Vorteile

Hoher Schutz vor elektrostatischen Zündgefahren durch permanente Überwachung und optische Anzeige der sicheren Verbindung

Sicherheit für den Mitarbeiter          

Zeit- und Kostenersparnis durch reine Sichtprüfung des Kontaktes

Nachteil

Keine automatische Verriegelungsfunktion bei automatisierten Prozessen

3.Aktive Erdung mit automatisierter Prozesssteuerung

Neben einem überwachten Erdungskreis bieten einige Erdungssysteme die Möglichkeit der Interaktion mit dem Prozess, wie z.B. Pumpen, Schieber, Rührer oder Mischwerke. 

Die angeschlossenen Geräte werden erst freigegeben, wenn eine intakte Verbindung mit einem maximalen Widerstandswert von 10 Ohm vorliegt. Diese Verbindung und der Widerstandswert werden kontinuierlich überwacht.

Wird eine unzureichende Verbindung des Anlagenteils registriert, so kann durch das entsprechende Signal des Erdungssystems der Prozess gestoppt werden. 

Vorteile

Höchstmaß an Sicherheit für automatisierte Prozesse        

Sicherheit für den Mitarbeiter          

Automatisierte Prozessfreigabe bei intakter, Stoppfunktion bei unzureichender Verbindung

Nachteil

Rein stationärer Einsatz, höherer Installationsaufwand

Gefährdungsbeurteilung

Bei der Auswahl des geeigneten Erdungssystems sollten sich Betreiber an ihrer Gefährdungsbeurteilung orientieren.  

Betriebsanweisung

Für Arbeiten zur Erdung und zum Potenzialausgleich in explosionsgefährdeten Bereichen muss eine eigene Betriebsanweisung vorliegen (siehe auch §14 GefStoffV)

Unterweisung

Personen die in diesen Bereichen arbeiten, müssen entsprechend unterwiesen werden, so dass sie die zur Erdung und zum Potenzialausgleich vorgesehenen betrieblichen Einrichtungen kennen und bestimmungsgemäß anwenden können 

Wiederkehrende Prüfung

Einrichtungen zur Erdung und zum Potenzialausgleich sind regelmäßig zu prüfen (durch zur Prüfung befähigte Personen)

Es liegt hier in der Pflicht des Betreibers, die Erdungsanlagen regelmäßig auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Das beinhaltet auch die Widerstands-Überprüfung im Ableitpfad.

Eine unfallfreie Zeit wünscht

         E N V I L E X

Arbeitssicherheit-Umwelt

Mehr

MUTTERSCHUTZ AM ARBEITSPLATZ

Gepostet am 4. Mrz 2019 in Arbeitssicherheit

Änderungen bei der Gefährdungsbeurteilung

Nach dem Mutterschutzgesetz müssen alle Gefährdungsbeurteilungen Ergänzungen zu möglichen Risiken für schwangere und stillende Frauen enthalten. 

Vorgeschrieben ist das auch, wenn zum Zeitpunkt der Prüfung keine weiblichen Beschäftigten in dem Betrieb arbeiten.

Das sieht das Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium (Mutterschutzgesetz – MuSchG) vor, das bereits zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist.

Nach §10 Abs. 1 MuSchG müssen Arbeitgeber jetzt alle Gefährdungsbeurteilungen im Betrieb um mögliche auftretende Risiken für werdende oder stillende Mütter ergänzen. 

Die generelle Beurteilung der Arbeitsbedingungen muss grundsätzlich auch dann erfolgen, wenn der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Prüfung keine weiblichen Beschäftigten hat.

Wenn die möglichen Gefährdungen für schwangere oder stillende Frauen bekannt sind, kann im Falle einer tatsächlich eintretenden Schwangerschaft schnell gehandelt werden kann: 

„Sobald eine Frau dem Arbeitgeber mitgeteilt hat, dass sie schwanger ist oder stillt, hat der Arbeitgeber unverzüglich die nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung nach Absatz 1 erforderlichen Schutzmaßnahmen festzulegen“, heißt es in §10 Abs. 2 MuSchG.

Wenn ein Arbeitgeber „eine Gefährdung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig beurteilt oder eine Ermittlung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig durchführt“, handelt er seit dem 1. Januar 2019 ordnungswidrig. 

Es können bis zu 5.000 Euro Bußgeld fällig werden (§ 32, Abs. 1 Nr. 6 MuSchG).

Eine unfallfreie Zeit wünscht

         E N V I L E X

Arbeitssicherheit-Umwelt

Mehr

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen